Anti-Flußsäure-Lösung®
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Vergleich zu Calciumgluconat
Calziumgluconat reagiert mit den F- -Ionen. Auch wenn diese Reaktion in vitro perfekt erscheint, ist sie in vivo aufgrund von komplexen biologischen Interaktionen und des Einflusses des Gluconats nicht optimal.
Nach der Behandlung liegt die Konzentration des freien Fluors noch immer über der Toxizitätsgrenze. Deshalb muß die Behandlung mit Calciumgluconat über einen langen Zeitraum durchgeführt werden, um diese Rückstände nach und nach zu verringern.
Vergleicht man die Fluorverbindungsfähigkeit der Beiden Spüllösungen, so ergibt sich dür die Anti-Flußsäure-Lösung® die 100fache Bindungsfähigkeit. Dazu ist die chaltkomplexbildende Eigenschaft der Anti-Flußsäure-Lösung® für H+ -Ionen 100 mal größer als die von Calciumgluconat.
Toxizität
Im Tierversuch konnte gezeigt werden, daß das Produkt absolut unbedenklich ist:
- Reizungsindex Haut: 0.0 - nicht reizend
- Reizungsindex Auge: 1.3 - nicht reizend
- akute orale Toxizität LD50>2.000 mg/kg - nicht giftig bei Einnahme
Schnelligkeit ist entscheidend
Die Dauer des Kontaktes des Gewebes mit dem aggressiven Stoff bestimmt neben der Art und der Konzentration sowie der Temperatur ganz wesentlich die Schwere der Verätzung. Deshalb ist es entscheidend, möglichst schnell nach dem Kontakt mit der Spülung zu beginnen.
Je früher begonnen wird, desto besser sind die Chancen, die Schwere der Verätzung und die Folgeschäden gering zu halten. Erreicht der aggressive Stoff die tieferen Schichten des Auges oder der Haut, sind die Schäden oft schwerwiegend und irreparabel. Deshalb muß schnell gehandelt werden, um die Einwirkung des aggressiven Stoffes zu stoppen.