Newsarchiv Januar 2009
22 Januar 2009 / 04 Kw
Neue Information zur Natronlauge
Es gibt wieder Neuigkeiten von unseren Natronlauge-Produzenten, die teils positiv aber auch leider
teils negativ sind.
Bei einem großen Lieferanten ist "Force Majeure" aufgehoben. Bei dem Anderen sieht es leider anders aus.
Die Produktion läuft leider mal wieder nicht wie geplant, d.h. die Qualität der Natronlauge ist im Moment
nicht einwandfrei. Es sind keine zusätzlichen Auslieferungen in dieser Woche mehr möglich. Auch haben wir
leider nur für 5 Kw insgesamt 6 TZ noch zur Verfügung.
Genauere Infos über die Einzelheiten, sowie es im Februar weiter geht, erhalten wir erst noch.
Quelle: Penta-Chemie
Kalilauge - Chlorproblem
Heute hat uns unser Hauptlieferant informiert, dass dort aus bislang unbekannten Gründen ständig
Chlor-Aufträge storniert werden, was wohl mit Ansage unweigerlich dazu führen könnte, dass man unter
Umständen sogar für einige Tage das Werk abstellen muss.
Wenn man so ein Werk länger als 5 Tage abstellt, muss im Anschluss eine Grundreinigung der Zellen
vorgenommen werden, was also insgesamt 1 1/2 Wochen Standzeit ergeben würde.
Dies könnte Anfang Februar bereits so weit sein, obwohl man seitens des Lieferanten intensivst an der
Lösung des Problems arbeitet. Dies betrifft nicht nur Kalilauge, sondern auch Pottasche.
Quelle: Penta-Chemie
12 Januar 2009 / 03 Kw
Schwefelsäure - Akkusäure
Reduktion der Preise für Schwefelsäure und Akkusäure ab Januar 2009.
Zitronensäure
Mit Verordnung (EG) Nr. 1193/2008 vom 01.12.2008 wird ein endgültiger Antidumpingzoll auf die Einfuhren
von Zitronensäure und von tri-Natrium-Dihydrat mit Ursprung in der Volksrepublik China, die unter den KN-Codes
2918 14 00 und ex 2918 15 00 (TARIC-Code 2918 15 00 10) eingereiht werden, eingeführt.
Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gern telefonisch zur Verfügung.
Natronlauge - Situation Januar 2009
Was den Ausblick auf das 1. Quartal 2009 betrifft halten sich bis jetzt alle unsere Lieferanten sehr "bedeckt".
Richtig geplant ist bis jetzt leider nur der Januar, was die Verfügbarkeit und den Preis angehen.
Die Problematik ist nach wie vor der fast total zusammengebrochene
Absatzmarkt des PVC-Geschäftes.
Das Chlor bekommt man nicht los, aber andererseits kann man noch gut das "Abfallprodukt" Natronlauge verkaufen.
Die Preiserhöhungen ergeben sich natürlich einerseits aufgrund der Verknappung und andererseites um Defizite
beim Chlorgeschäft auszugleichen.
Eine Übersicht der Lieferanten und der von ihnen zur Verfügung gestellten Mengen Natronlauge 50%:
DOW - ca. 50%
Vinnolit - ca. 40%
BAYER - ca. 70%
Ineos Chlor - nur auf Anfrage
LII - strenge Zuteilung
Das kommende Quartal wird als äußerst schwierig angesehen was die Verfügbarkeit angeblangt.
08 Januar 2009 / 02 Kw
Schwefelsäure-Marktsituation 2008
Die (negative) wirtschaftliche Gesamtsituation der letzten Wochen und Monate hat auch Auswirkungen auf
den derzeitigen Schwefelsäuremarkt.
Der Bedarf an NE-Metallen (Kupfer, Blei und Zink) geht deutlich zurück. Zudem sind die Läger der Hütten voll.
Dadurch, dass zum Beispiel weniger Fahrzeuge gebaut werden, wird deutlich weniger Stahl verzinkt. Auch die
Bauindustrie rechnet mit deutlich weniger Auftragseingängen (Stahlträger).
Insgesamt rechnet die Zinkindustrie mit einer Überkapazität von min. 300.000 t Zink im Jahre 2009, sollte
nicht entsprechend reagiert werden.
Der zurückgehenden Nachfrage werden die Produzenten insofern Rechnung tragen, als dass sie ihre Kapazitäten
geringer auslasten.
Die Hütte Ruhr Zink in Datteln schließt nach heutigem Erkenntnisstand zum 31.12.2008 ihre Produktion, dadurch
gehen 120.000 t Schwefelsäure 96 %-Jahresproduktion verlo-ren.
Nyrstar, ebenfalls eine Zinkhütte, schließt seine Produktionsstätte in Balen für die nächsten sechs Monate
komplett. In diesem Zeitraum fallen damit 190.000 t Schwefelsäure aus. Im Werk Balen wird, momentan nur
angedacht für den Monat Dezember, die Pro-duktion um 28 % zurückgefahren (Minus 50.000 t Schwefelsäure 96 %).
Was hier exemplarisch nur für den Bereich der Zinkhütten festgehalten ist, gilt natürlich auch für die
Produktion der anderen NE-Metalle (Blei und Kupfer). Wenn weniger Nik-kel/Blei-Batterien produziert werden,
fällt die Nachfrage nach Blei geringer aus. Auch hier sind die Produzenten marktseitig angehalten,
gegensteuernde Maßnahmen zu ergreifen, die in der Regel so ausfallen, dass die Produktionsmengen an Blei
zurückgefahren werden und die Mengen des Koppelproduktes Schwefelsäure einhergehend geringer ausfallen.
Nur unter Einbeziehung des Preisverfalls von Schwefel (von US$ 600/t auf für das QI/09 indizierte US$ 100/t)
ließe sich ableiten, dass Schwefelsäure nachhaltig im Preis verfällt. Auch wenn die Produktionskosten hier
deutlich niedriger als zuletzt sind, ist das Angebot an Schwefelsäure durch die Produktionsminimierungen
zunächst deutlich begrenzt, so dass die Säure zwar insgesamt weicher geworden ist, aber nicht die Wertigkeit
erlangt, die sie hatte, bevor der Hype entstanden ist.
Quelle: Chemie Wocklum
Ameisensäure 85%
Europäische Ware z.T. verfügbar. Preise im 1 Quaratal 2009 stabil auf hohem Niveau.


